Aquarium of Western Australia - AQWA

Das Aquarium of Western Australia ist eine tolle Möglichkeit, sich die Unterwasserwelt Australiens mal genauer anzuschauen. Neben den üblichen Aquarien gibt es ein "Streichel-Aquarium", wo man die die Fische und Rochen mal anfassen darf. Als Hauptattraktion gilt aber der lange Acrylglastunnel, der direkt durch das große Salzwasserbecken geht. Dort kann man dann bei der durch Taucher durchgeführten Fütterung der Haie, Schildkröten, Rochen und Fische zusehen.

Das hier ist eines der kleineren Salzwasser-Aquarien. Die gestreiften Fische sind leider etwas zappelig gewesen, so daß das Bild leider etwas unscharf geworden ist.

Hier ist ein Aquarium mit lebenden Korallen zu sehen. Viele der Fische verstecken sich zwischen den Korallen, auf dem Bild sind sie leider nur sehr schlecht zu sehen.

Das hier ist ein Ausschnitt eines Gebißes von einem Hai. Wie man auf dem Bild sehr schön sieht, sind die Zähne von dem fiesen Fisch gezackt, so daß sie richtig scharf sind. Zu allem Überfluß hat der Hai auch noch vier bis fünf hintereinander liegende Zahnreihen, so daß es ihm ziemlich egal ist, wenn mal ein paar Zähne fehlen. Die wachsen ihm übrigens auch beliebig oft wieder nach.

Da schwimmt gerade ein Rochen vorbei. Das Ding hat einen Durchmesser von 1m gehabt, war also nicht mehr der allerkleinste. Wenn man im Meer auf so einen Rochen drauftritt, soll daß einem schlecht bekommen, da er dann wohl ziemlich fiese Schläge mit seinem Schwanz austeilt. Die dadurch entstehende Wunden sollen nicht gerade harmlos sein, da er noch irgendwelche Gifte gratis dazu gibt.

Einen ziemlich großen Fisch habe ich da erwischt. Er hat eine ungefähre Länge von einem halben Meter gehabt. Ich weiß aber leider keinen Namen von dem Fischchen.

Jetzt ist gerade Fütterungszeit. Wenn man genau hinschaut, sieht man, daß einer der vielen Rochen in dem Aquarium ziemlich ungeduldig ist, da er sich gerade auf dem Taucher draufsetzt, damit er auch schnell was abbekommt.

Hier werden gerade die "normalen" Fische gefüttert. Die Leckerbissen befinden sich in dem weißen Eimer, der natürlich einen Deckel hat, sonst wäre der gleich leer geplündert.

Die Haie wollen selbstverständlich aber auch was ab, da diese wohl immer Hunger haben. Und in so einem Ding paßt schließlich auch ganz schön was rein, da die Haie so zwei bis drei Meter Länge haben.

Der Taucher hat dann aber schon ziemlich großen Respekt vor den Haien und verkrümmelt sich erst mal in einer Felsen-Nische, um von dort aus die Fische über einen Haken den Haien zu geben.

Wie man hier auch wieder sieht, haben die Haie ziemlich spitze und vor allem nach innen gerichtete Zäne. Damit kann die Beute nicht mehr flüchten, wenn der Hai einmal zugebissen hat, da die Zähne dann wie ein Widerhaken sind. Der zweite Hai hinter dem ersten ist übrigens kein Spiegelbild, der ist real.

Jetzt haben die großen Viecher erst mal genug bekommen, so daß der Futtereimer erstmal zu den anderen, kleinen und scheuen Fischen hinwandert.

Da hinten in dem Felsenloch sitzt eine Moräne, die nun auch etwas aufwendiger gefüttert werden muß. Dazu kriecht der Taucher auf allen Vieren und sucht die Nischen nach den Moränen ab.

Die klineren Fische werden nun auch gefüttert, nachdem die großen Fische erstmal genug haben und sich nicht mehr im Vordergrund drängeln. Die Schildkröte im Hintergrund wartet auch schon, bis sie was abbekommt.

Nachdem der Taucher weg war, habe ich die Schildkröte mal direkt vor die Linse gekriegt. Die Schildkröte war auch nicht mehr die kleinste, wie man im Vergleich zu den anderen Fisch sieht. Sie dürfte ungefähr 80-100cm lang gewesen sein.

Das ist hier keine Röntgenaufnahme von einer Qualle, sondern die hat tatsächlich so geleuchtet, was aber vermutlich eher auf das Schwarzlicht zurückzuführen ist, mit dem dieses Becken beleuchtet wurde.

Diese Qualle sieht auch sehr interessant aus. Sie ist mal einer von der Sorte, die man auch auf Anhieb im Wasser sieht, was bei Quallen sonst ja nicht so selbstverständlich ist.

Das hier ist ein Feuerfisch. Durch das Licht kommt er aber doch etwas blaustichig herraus, in Wirklichkeit sind die Feuerfische aber rot-weiß gestreift. Es ist übrigens etwas ungesund, wenn man auf diesen Fisch drauftritt, da er nämlich giftige Stacheln auf den Rücken hat. Die Wunde soll dann wie Feuer brennen, weshalb dieser Fisch dann auch diesen Namen bekommen hat.

In dieses Becken kann man seine Hand reinstecken und die Fische mal anfassen und streicheln. Als besondere Attraktion gelten in dem Becken die zwei Rochen. Die beiden Rochen sind aber leider etwas unscharf, da diese nicht so richtig stillgehalten haben.

Dieses Ding mit den Saugnäpfen nennt sich Octopus, oder auch einfach nur Krake. Die Krake hat aber keinerlei Leben gezeigt und hat sich in der Ecke einfach nur faul festgesaugt. Das Interessante an den Octopusen ist, daß sie im Ernstfall durch ein Loch flüchten können, welches nur so groß wie ihr Auge ist.

Dieses krabenähnliche Teil sieht doch etwas seltsam aus. Ich weiß aber leider von dem gestreiften Ding keinen Namen mehr.